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Stellungnahme zur aktuellen Lage in Japan / Verkehrsfähigkeit von Grünem Tee
Liebe Japantee-Liebhaber und Kunden, Berlin, den 02.06.2011
zur diesjährigen Tee-Ernte erreichen uns erfreuliche Nachrichten aus Japan. Die 1. Frühlingspflückung hat vor ca. zwei Wochen in der Teeanbauregion Uji (Kyoto Präfektur) begonnen. Der erste Tee dieser Saison, den wir Ihnen anbieten können, ist der Shincha 'Hanami'. Hanami (jap. , „Blüten betrachten“) ist die japanische Tradition, die in jedem Frühjahr mit den sogenannten „Kirschblütenfesten“ die Schönheit der in Blüte stehenden Kirschbäume zu feiern. Genießen Sie mit uns diesen besonderen Tee und entdecken Sie seine 'Schönheit'.
Unser japanischer Partner vom Teehaus Chanoka hat uns heute die folgenden wichtigen Informationen zur aktuellen Lage in Japan mitgeteilt:

- Frisch geerntete Teeblätter wurden am 17. Mai der 'Japan Frozen Food Inspection Association' zur Beurteilung auf Radioaktivität übergeben.
- Das Institut teilte in einem offiziellen Zertifikat mit, dass für die Teefelder, die sich in der Gegend um Ujitawara, Wazuka und Minamiyamahiro befinden, keine Rückstände von Iod 131, Cäsium 134 und Cäsium 137 in und auf den Teeblättern gefunden wurden. Der Tee weist keine erhöhten Strahlenwerte auf.
Bettina Wohlleben, Inhaberin von CHASEN, Import von Tee & Teeartikeln
Liebe Japantee-Liebhaber und Kunden, Berlin, den 22.03.2011
wir sind tief besorgt und erschüttert angesichts der Naturkatastrophen und der noch nicht bezwungenen Katastrophe im Atomkraftwerk von Fukushima, die sich in den letzten Wochen in Japan ereignet haben.
Leider können wir die Konsequenzen, die aus diesen Ereignissen resultieren, nach unserem menschlichen Ermessen noch nicht vollständig abschätzen. Wir können nur hoffen, dass das japanische Volk mit seiner enormen Tatkraft und stoischen Ruhe alles rechtzeitig unter Kontrolle bringen kann.
Wir möchten Ihnen aber ein paar wichtige Informationen zur Verkehrsfähigkeit von japanischem grüne n Tee übermitteln, hinter denen wir 100%ig stehen können:
- Bei den Anbaugebiete, aus denen wir grünen Tee beziehen, handelt es sich zu ca.70% um Tee aus der Präfektur Kyoto, wie z.B. aus dem Anbaugebiet um die Teestadt Uji und zu ca. 30% aus der Präfektur Shizuoka wie z.B. Hamamatsu und Shizuoka. Kyoto liegt Luftlinie ca. 550km entfernt von Fukushima. Ebenso liegen die Anbauregionen um die Stadt Hamamatsu und die großflächigen Teefelder in der Nähe der Stadt Shizuoka Luftlinie ca. 400km entfernt von Fukushima.
- Die Importvorschriften für Lebensmittel aus Drittländern wie z.B. China, Japan, Thailand etc. sind bereits als sehr streng einzustufen. So hat der Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz, Wolfram König, erklärt, dass die bislang bereits bestehenden routinemäßig ablaufenden Kontrollen auf Radioaktivität in Lebensmitteln, „der Entwicklung in Japan anzupassen sind, ... Außer den Produkten selbst seien auch die Transportmittel wie Flugzeuge und Schiffe zu kontrollieren.“ (Quelle: Online Fokus. „Radioaktive Strahlung- Bundesamt gibt Entwarnung“ vom 19.03.2011)
- Bestände aus der Ernte 2010, die wir im Moment noch auf Lager haben, bzw. Lieferungen, die noch aus Japan nach Deutschland per Schiff unterwegs sind (Lieferzeit: 6 - 8 Wochen!), sind demnach für unsere Kunden bedenkenlos genießbar.
- Gerne informieren wir Sie zum aktuellen Stand und beantworten jederzeit Ihre Fragen, soweit dies in unserer Kenntnis steht.
- Den Opfern gilt unser tiefstes Mitgefühl und unsere Bewunderung, wie ruhig und tapfer sie Ihr Schicksal nach außen hin ertragen. Wenn Sie spenden möchten, empfehlen wir Ihnen, sich bei den folgenden Institutionen zu informieren: Über die Deutsch-Japanische Gesellschaft Berlin <http://www.djg-berlin.de> oder das Rote Kreuz unter <http://www.drk.de/weltweit/asien-nahost/japan-hilfe-nach-erdbeben.html>
Mit besten Grüßen
Bettina Wohlleben, Inhaberin von CHASEN, Import von Tee & Teeartikeln |
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